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Fehlersuche

"Das Internet ist kaputt"

Diesen Satz hört man auch von IT-Technikern leider viel zu oft. Aber eigentlich ist uns allen klar, dass es sich ja nur um unsere Verbindung zum Internet, oder sogar nur um den Browser, oder sogar nur um einen einzelnen Dienst handelt. Am besten man macht sich gleich selbst daran, herauszufinden was es sein könnte. Meistens besteht der Fehler nämlich nur in diesem einen Fall, und jemand anderes muss ihn erst mühsam rekonstruieren. Hier ein paar Möglichkeiten das Problem einzuschränken.

Basissuche

Die Basissuche kann viel Zeit sparen, es haben schon gestandene Techniker 1,5 Std. nach einem Fehler gesucht, nur weil der Kollege gerade Updates am Mailserver gemacht hat. Deshalb hier eine Checkliste, die so allgemein gehalten ist, dass sie möglichst viele Fehlerstellungen abdeckt.

  • Geht der gewünschte Dienst vielleicht mit dem Handy? Oder das Web im Chrome/Chromium neben Edge oder Safari?
  • Geht ein anderer Dienst, z.B. bing statt google?
  • kann ich statt des Namens, z.B. www.funkfeuer.at auch 78.41.116.37 schreiben?
  • Gibt es eine Fehlermeldung? "Name wurde nicht gefunden", "Der Server hat die Verbindung abgelehnt", "Zertifikatsfehler"?
  • Kann ich mein Gerät neustarten, anders einstellen?
  • Sind alle Anschlüsse so, wie ich es erwarte? Ist da vielleicht ein Kabel zuviel im Computer/Router angesteckt?
  • Wann ist es das letzte Mal gegangen?
  • Wurden inzwischen Updates eingespielt?

Netzwerksuche

Nachdem die Basissuche abgeschlossen wurde, und der Fehler vermutlich doch an der Verbindung liegt, hier nun eine Checkliste für den Router/Computer, und dessen Konfiguration und Verbindung.

  • Alle Netzwerkstecker mit Kabel und LED leuchten normal, blinken normal?
  • In den Netzwerkeinstellungen / Terminal sehe ich eine IP und ein Gateway?

Leider fehlt hier die Zeit alle Betriebssysteme und Interfaces aufzuführen, aber jedes Netzwerkgerät (sogar Drucker) können diese Einstellungen ausgeben.

  • Ist das Gateway erreichbar? ping/arp?
  • Löst der Nameserver Namen auf "ping g.co" vs. "ping 4.2.2.1", bzw. "ping <meindienst>"
  • kann ich eine Verbindung zu dem gewünschten Dienst nachvollziehen? "traceroute/tracert/tracepath <meindienst>"

Habe ich all dies gemacht, kann ich sogar den grimmigsten IT-Techniker um Rat fragen, weil die Arbeit ist schon gemacht, jetzt geht es in die Interpretation.

Webservice geht nicht, ist "komisch"

Am Router, oder am Linux, Cygwin, Win10+Ubuntu geht es mit curl oder wget so:

curl -i http://<service>.funkfeuer.at/

oder

wget —server-response -O - http://<service>.funkfeuer.at 

In der Antwort bekommt man zusätzlich zum Quelltext der angefragten URL auch noch die Kopfzeilen des Webservers, die sonst der Browser verarbeitet. Hier stehen aber wichtige Hinweise, wie die genaue Serveruhr (zum Logbuchvergleich), Größe, Content-Type (Art der übermittelten Daten).

Die Antwort sieht dann z.B. so aus:

ich@meinserver:~> curl -i http://map.funkfeuer.at
HTTP/1.1 200 OK
Server: nginx/1.6.2
Date: Thu, 18 Aug 2016 06:39:13 GMT
Content-Type: text/html
Content-Length: 397
Last-Modified: Fri, 18 May 2012 00:22:06 GMT
Connection: keep-alive
ETag: "4fb5962e-18d"
Accept-Ranges: bytes

<html>
        <head>
                <title></title>
        </title>
        <body>
                <h2>map.funkfeuer.at</h2>
                <ul>
                        <li><a href="wien">Wien</a> <font style="font-size: 66%"><a href="ChangeLog.txt">(ChangeLog)</a></font></li>
                        <li><a href="graz">Graz</a></li>
                        <li><a href="weststeiermark/">Weststeiermark</a></li>
                        <li><a href="experimental">Wien <small>(experimental version)</small></a></li>
                </ul>
        </body>
<html>

Allgemeines zu WLAN

Basiswissen zur Risikobewertung hochfrequenter elektromagnetischer Felder

INHALTE:

• Einführung in die umweltmedizinische Thematik

• Technische und physikalische Grundlagen

• Biologische Wirkungen von HF-Feldern–Stand des Wissens

• Risikobewertung aus ärztlicher Sicht

• Fallbeispiel aus der umweltmedizinischen Praxis

• Behandlungsstrategien bei subjektiv empfundener Elektrosensibilität


http://www.izmf.de/sites/default/files/download/IZMF_CME-Fortbildung_2014.pdf

bzw.

http://lax.priv.at/0xff/Risikobewertung_HF_Felder.pdf


für Developer

Hier findest Du Informationen, wenn Du in unserem Netz Neues entwickeln willst.

IANA Private Enterprise Number

Funkfeuer Wien hat für seine SNMP-Entwicklung seitens der Internet Assigned Numbers Authority (IANA) die Nummer 42893 zugeteilt bekommen.

Der Eintrag kann bei www.iana.org abgefragt werden. Änderungen sind über diesen Link möglich.

High Efficiency WLAN Study Group (HEW)

http://www.ieee802.org/11/Reports/hew_update.htm

In-Band Simultaneous Transmit and Receive (STR)

Durch geschickte Signalverarbeitung kann ein schwaches und spektral schmales 2,4-GHz-Signal gesendet und gleichzeitig auf derselben Frequenz empfangen werden. Normalerweise übertönt eine Antenne im Sendebetrieb ein eingehendes Signal derart stark, dass es der Empfänger nicht mehr "hören" kann. Denn der Pegel des eingehenden Signals ist wegen der Streckendämpfung beim Empfänger um etliche Größenordnungen schwächer als der Pegel des eigenen Sendesignals. Dennoch setzen manche Funkverfahren Vollduplex-Techniken ein – aber eben über zwei Frequenzen (Frequency Division Full Duplex). Weil dafür zusätzliche aufwendige Analoghardware erforderlich ist, begnügt man sich oft mit der billigeren Version und nutzt nur einen Kanal im Halbduplex-Verfahren, bei dem immer nur einer von zwei Teilnehmern sendet. Das halbiert jedoch die Kapazität des Kanals, weil ein Teilnehmer nur die Hälfte der Zeit senden kann.

Wenn man aber separate Antennen zum Senden und Empfangen einsetzt und die Empfangsantenne dort aufstellt, wo die selbstgesendeten Daten am schwächsten eintreffen, empfangene Signale aber normal, dann lässt sich eine Frequenz dennoch zum gleichzeitigen Senden und Empfangen nutzen.

Verwendet man aber drei Antennen, zwei zum Senden eines identischen Signals und eine zum Empfangen. Der Kniff besteht in der exakten Konstellation der drei Antennen: Die Sendeantennen sind in einer Entfernung aufgestellt, in der sich Wellenberg der einen und Wellental der anderen am Scheitelpunkt treffen – dort treten Interferenzeffekte auf, bei denen sich die beiden Sendesignale im Idealfall gegenseitig auslöschen (Nullpunkt) und ebendort ist die beste Position für die Empfangsantenne. Die Technik wird als als Antenna Cancellation bezeichnet.

Dual Band Radios

In-Band Simultaneous Transmit and Receive (STR)